Die Magnolie

Die Magnolie


Im Arboretum des Schwetzinger Schlossgartens, das der Gartendirektor Johann M. Zeyher ab 1804 in der ehemaligen Menagerie des Schwetzinger Schlossgartens anlegen lies, findet sich die Abteilung der Magnoliengewächse. Hier, zwischen Porzellanhäuschen und Fasanenhof, trifft der Gartenbesucher auf ein kleines, aber feines Magnoliensortiment, das eine Auswahl der artenreichen Pflanzengattung zeigt.

Die Gattung der Magnolien ist sowohl im östlichen Nordamerika und Mittelamerika, als auch in Ostasien verbreitet. Von den ca. 80 Arten sind in Deutschland etwa 17 Arten und Hybriden und davon eine Vielzahl von Cultivaren als Sorten in Gartenkultur.
Zuerst wurden die Arten amerikanischen Ursprungs, wie die Großblütige Magnolie (Magnolia grandiflora) eingeführt und verbreiteten sich Mitte des 18 Jhs. in den Gärten der europäischen Pflanzensammler. Die ostasiatischen Arten kamen erst Ende des 18. Jhs. nach Europa. Der Gattungsname Magnolia erinnert an den französischen Botaniker Pierre Magnol (1638-1715).

Im Schwetzinger Arboretum sind neben den bekannten Gartenarten, wie der Tulpen-Magnolie (Magnolia x soulangiana) und der Purpur-Magnolie (M. liliiflora) auch seltenere Arten wie die Honoki-Magnolie (M. hypoleuca) oder die Gurken-Magnolie (M. acuminata) zu finden.

Blütezeit meist April

 

Weitere Informationen zu Schwetzingen
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook