Einzigartige GArtenanlage von europäischem Rang

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

HAIN DER GÖTTER UND DER MUSEN

DAS NATURTHEATER

MIT APOLLOTEMPEL

Vom Orangerieparterre eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf das Naturtheater mit dem Apollotempel. Nicolas de Pigage schuf das faszinierende Ensemble in den Jahren von 1761 bis 1775. In dieser beeindruckenden Kulisse fanden im Sommer Konzerte und Theateraufführungen statt.

Apollotempel im Schlossgarten von Schloss Schwetzingen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Sphingen bewachen das Naturtheater.

AUSSERGEWÖHNLICHES THEATERERLEBNIS

Das Naturtheater gehört zu den wenigen erhaltenen barocken Gartentheatern überhaupt. Sechs Sphinxen des flämischen Bildhauers Peter Anton von Verschaffelt, entstanden 1773, bewachen den tiefer gelegenen Zuschauerraum. Einst zierte eine aufwendig gestaltete Holzgitterarchitektur die leicht ansteigende Bühne. Heute wird sie von Heckenkulissen eingerahmt. Die Genesung des kranken Kurfürsten Carl Theodor war 1775 der Anlass, hier die eigens für das Gartentheater komponierte Oper „L’Arcadia conservata“ aufzuführen.

EIN TEMPEL FÜR DEN GOTT DES LICHTS UND DER KÜNSTE

Über dem Naturtheater erhebt sich auf künstlichen Felsen ein kleiner Rundtempel. Er ist Apollo, dem Gott des Lichts und der schönen Künste, geweiht. Im Inneren wacht noch heute der marmorne, lyraspielende Gott über das Geschehen im Naturtheater zu seinen Füßen. Der Apollotempel ist nur über ein verzweigtes Netz von unregelmäßigen Treppenstufen oder über die grottenähnlichen Gänge im Felsenunterbau zu erreichen. Gleichsam aus der Dunkelheit führt der Weg den Menschen ans Licht.

Statue des Apollo im Apollotempel im Schlossgarten von Schloss Schwetzingen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Lutz Hecker

Der Gott Apoll im Apollotempel.

FASZINIERENDE AUSSICHT

Der Apollotempel bietet eine wunderbare Aussicht auf das Naturtheater, das daran anschließende Orangerieparterre und auf den umgebenden Landschaftsgarten. Die Darstellung des Sonnenmotivs am Geländer der oberen Terrasse verweist auf Apolls Funktion als Gott des Lichts.

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