Einzigartige GArtenanlage von europäischem Rang

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

EIN NOBLER PLATZ ZUM STUDIEREN

DER GARTENPAVILLON

Das höfische Leben spielte sich in Vorzimmer, Schlafzimmer, Kabinett und Konferenzzimmer des Schlosses ab. Zwischen 1779 und 1780 ließ sich der Kurfürst zusätzlich ein außergewöhnliches Arbeitszimmer in einem Gartenpavillon anbauen.

Gartenpavillon von Schloss Schwetzingen; Foto: Landesamt für Denkmalpflege, Bernd Hausner

Im Pavillon besaß der Kurfürst ein Arbeitszimmer.

ELEGANTER ERKER IM ASIATISCHEN STIL

Obwohl Carl Theodor bereits 1778 seine Residenz nach München verlegt hatte, ließ er seine Sommerresidenz Schwetzingen weiter ausgestalten. Nicolas de Pigage errichtete an der Nordseite des Schlosses – auf der Gartenseite – einen ganz aus Holz bestehenden Pavillon. Aufgrund der Ausführung im asiatischen Stil mit exotisch geschweifter Dachform wird er auch „Chinesischer Erker“ genannt. Das Erdgeschoss ist als luftiger Durchgang mit zierlichem Holzgitterwerk gestaltet.

Schreibtisch in Carl Theodors Arbeitszimmer im Gartenpavillon von Schloss Schwetzingen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Hier erledigte der Kurfürst seine Korrespondenz.

CARL THEODORS ARBEITSZIMMER

Im Obergeschoss des Pavillons ist das kurfürstliche Arbeitszimmer eingerichtet. Der quadratische Raum erhielt eine völlig symmetrische Gestaltung durch Spiegel und eine Tapetentür als Eingang. Original waren die Wände des Arbeitszimmers mit einer Stofftapete mit Blumendekor nach persischer Art verkleidet. Einige Reste haben sich davon erhalten, sodass die Tapete originalgetreu nachgewebt werden konnte. Die eleganten Möbel für diesen Raum schuf der Hoftischler Jacob Kieser (1734–1786).

TIPP

Diesen eleganten Pavillon erleben Sie bei einer Schlossführung!

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