ZUM ENTSPANNEN UND VERSCHNAUFEN OASEN DER RUHE

Eine Oase der Ruhe – wer sehnt sich manchmal nicht danach. Vielleicht liegt hierin auch ein Grund für die heutige Anziehungskraft der Gärten. Im Schwetzinger Schlossgarten gibt es gleich mehrere solcher Oasen.

DAS UFER DES GROSSEN WEIHERS

Der Große Weiher am westlichen Ende des Schlossgartens imponiert durch seine weite Wasserfläche und die geschwungene Uferlinie. Unter den Bäumen finden sich die besten Plätze, um Enten, Wasserhühner und Schwäne zu beobachten.

Die großen Wasserflächen beruhigen das Auge.

DIE WIESE DES OBSTGARTENS

Auf der Wiese unter den Bäumen im Obstgarten lässt es sich herrlich spazieren oder einfach entspannen. Hier ist der einzige Ort, an dem Picknicken erlaubt ist. Ein Highlight sind die blühenden Zierkirschen im Frühling.

Die Blüte der japanischen Zierkirschen im Schwetzinger Schlossgarten ist eine besondere Attraktion, auf die viele als erstes Frühlingsereignis warten.

DIE GEBETSGÄNGE DER GARTENMOSCHEE UND DER TÜRKISCHE GARTEN

In den Gebetsgängen der Gartenmoschee kann man das Licht- und Schattenspiel genießen und dabei abschalten. Der angrenzende Türkische Garten lockt mit seinen duftenden, teils südländischen und exotischen Pflanzen.

Die Gartenmoschee zählt zu den faszinierendsten Bauten im Schlossgarten von Schwetzingen.

DAS WIESENTÄLCHEN IM ARBORIUM THEODORICUM

Der als natürliche Begrenzung dienende Leimbach trägt den terminus technicus „Aha“ hier endetet der Garten, man konnte aber die umgebnde Landschaft optisch einbeziehen, da der tiefe Ahagraben erst beim direkten Kontakt sichtbar wird.Das Wiesentälchen mit seinem Wasserlauf, den meterhohen Bäumen und dem landschaftlich gestalteten Gelände ist noch immer ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe.

Auf einem schmalen Streifen am nordwestlichen Rand des Schlossgartens entstand Sckells Erstlingswerk: der Baumlehrgarten Carl Theodors oder das Arborium Theodoricum.

DIE LAUBENGÄNGE AM KREISPARTERRE

In den filigranen Laubengängen, die die Zirkelhäuser zu einem Vollkreis fortsetzen, kann man ungestört spazieren gehen. Der rankende Blütenschmuck des Frühsommers und der wilde Wein im Herbst verwandeln die 215 Meter langen Treillagen zu romantischen Wandelgängen.

500 Meter kunstvolles Gitterwerk: Zwei je rund 215 Meter lange Laubengänge, sogenannte Treillagen, bilden den nord- bzw. südwestlichen Abschluss des Kreisparterres.

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