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Einzigartige GArtenanlage von europäischem Rang
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen aus der Luft

EINMALIGES SCHWETZINGEN?DER UNESCO-WELTERBEANTRAG

Seit dem 1. Februar 2011 ist die kurfürstliche Sommerresidenz Schwetzingen offizieller deutscher Kandidat für die UNESCO-Weltkulturerbeliste. Auf der Konferenz in St. Petersburg im Sommer 2012 wurde zunächst eine Überarbeitung des Antrags empfohlen.

Kloster Maulbronn ist seit 1993 Weltkulturerbe.

UNESCO – HÜTERIN DES WELTKULTURERBES

UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific und Cultural Organization. Diese Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation kümmert sich um das Weltkultur- und Weltnaturerbe. 936 Stätten stehen momentan auf der Liste. Vier davon befinden sich in Baden-Württemberg: das Kloster Maulbronn, die Klosterinsel Reichenau, die landschaftlichen Denkmäler des römischen Limes und die prähistorischen Pfahlbauten am Bodensee und in Oberschwaben.

„SCHWETZINGEN – KURFÜRSTLICHE SOMMERRESIDENZ“

Zur Eintragung vorgeschlagen ist das Gesamtensemble „Schwetzingen – kurfürstliche Sommerresidenz“. Dazu zählen die Schlossanlage, der Schlossgarten und die barocke städtebauliche Erweiterung mit Schlossplatz und Marstall. Eine ausgedehnte „Pufferzone“ soll die gesamte Anlage schützen. Sie soll vor allem die Blickbeziehungen aus dem Schlossgarten heraus in die Stadt und Landschaft bewahren.

Moschee im Schlossgarten Schwetzingen aus der Luft

Die Gartenmoschee von oben.

EINZIGARTIGES GESAMTKUNSTWERK

Schwetzingen gilt als das am vollständigsten erhaltene Beispiel einer fürstlichen Sommerresidenz des 18. Jahrhunderts. Zahlreiche künstlerische Leistungen zeichnen die Anlage aus. Einmalig sind das Kreisparterre und die vollkommene Verbindung der beiden bedeutenden Gartenstile in einem Garten unter einem Auftraggeber. In Schwetzingen beeindrucken zudem die letzte erhaltene Gartenmoschee dieser Epoche oder Europas ältestes Rangtheater, das Rokoko-Theater.

Schlosstheater mit Blick zur Bühne im Schloss Schwetzingen

Nicht nur im Schlosstheater erklang Musik.

HIER SPIELT DIE MUSIK!

In der Sommerresidenz Schwetzingen entwickelte sich eine einzigartige, an der Aufklärung orientierte höfische Musikkultur. Als Wegbereiter der komischen Oper und der deutschen Reformoper ist sie an zahlreichen Aufführungsorten im Schlossgarten repräsentiert. Nicht nur im Rokoko-Theater spielte die Musik, sondern auch im Naturtheater am Apollotempel, im Badhaus oder in der Salle de jeu, dem heutigen Mozartsaal. Die Schwetzinger Festspiele führen als größtes Radio-Klassikfestival der Welt diese Tradition fort.

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