Kammermusiksaal im Schloss Schwetzingen

Ein musikalisches Genie begeistert den Hof

Mozart in Schwetzingen

Der berühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) hat Schwetzingen gleich dreimal besucht: 1763 als siebenjähriges Wunderkind mit seiner Familie und später als Musiker und Dirigent in den Jahren 1777 und 1790.

Bildnis Wolfgang Amadeus Mozart

Porträt Wolfgang Amadeus Mozarts.

Die Mozarts logierten im Gasthof „Zum Roten Haus“

Der siebenjährige Mozart besuchte zwischen dem 15. und 29. Juli 1763 mit seiner Schwester und seinem Vater im Rahmen einer Konzertreise den kurpfälzischen Hof. Die Mozarts wohnten jedoch nicht im Schloss, sondern im Gasthof „Zum Roten Haus“ in der damaligen Speyerer Straße. Heute erinnert eine Plakette an dem ehemaligen Gasthof in der Dreikönigstraße 6 an die berühmten Gäste.

Ein Konzert zu Ehren Mozarts

Meine Kinder haben ganz Schwetzingen in Bewegung gesetzet: und die Churf. Herrschaften hatten ein unbeschreiblich vergnügen, und alles geriet in verwunderung.“ So schrieb Leopold Mozart am 19. Juli 1763 aus Schwetzingen an einen Freund in Salzburg. Kurfürst Carl Theodor hatte am Vorabend zu Ehren von Vater Mozart und seinen beiden Kindern Nannerl und Wolfgang Amadeus eine musikalische Akademie in den Tanzsaal von Schloss Schwetzingen einberufen.

Außenansicht Schloss Mannheim mit Ehrenhof

Mozart lebte zeitweise in Mannheim.

Ausflugsziel Schwetzingen

Es sollte viel Zeit vergehen, bis Mozart Schwetzingen ein weiteres Mal besuchte: Am 29. Oktober 1777 reiste der Salzburger mit seiner Mutter Maria Anna nach Mannheim und machte auch in der Sommerresidenz Station. Dreizehn Jahre später, am 24. Oktober 1790, kam Mozart erneut in die Kurpfalz, um in Mannheim seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“ zu dirigieren. Ein Nachmittagsausflug führte ihn in den Schwetzinger Schlossgarten.

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