Schwetzinger SWR Festspiele Medea. Melodram von Georg Anton Benda

Symbol für Konzerte und Theateraufführungen
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
Konzert & Theater
Referent: LA STAGIONE FRANKFURT
Termin: Freitag, 20.05.2022, 19:00

Franz Ignaz Beck 1734 – 1809
Sinfonie g-Moll op. 3 Nr. 3

Georg Anton Benda 1722 – 1795
"Medea" Melodram für Sprecher und Orchester

 

Den Wegen zur Klassik nachzuforschen und sie wie mehrteilige Erzählungen erfahrbar zu machen, ist eines der Anliegen von La Stagione Frankfurt. Seit 1988 besteht das Ensemble unter Michael Schneiders Leitung. Manchen Komponisten, ohne dessen Wirken die Großen der Wiener Klassik nicht denkbar wären, haben die Musiker aus Frankfurt in Erinnerung gerufen; darunter jenen Franz Ignaz Beck, der seine erste Ausbildung bei Johann Stamitz in Mannheim erhielt und von dort zu weiteren Studien nach Italien geschickt wurde. "Sturm und Drang" war sein Leben und seine Kunst, kühne Symphonien bilden ihren Kern.

Mit Georg Bendas Medea widmet sich La Stagione einem musiktheatralischen Experiment. Das knapp einstündige Stück ist ein Melodram. Der Text wird nicht gesungen, sondern gesprochen, vom Orchester teils getragen, teils unterbrochen und ergänzt. Der schnelle Wechsel von Sprache und Musik, die dramatische hochkonzentrierte Komposition und die zügigen theatralischen Aktionstempi schaffen Figuren-Psychogramme von spannungsvoller Intensität. Bendas Werk erhielt starke Resonanz und fand bis ins 20. Jahrhundert viele Nachfolger. Die zweite Fassung der Medea wurde 1784 in Mannheim uraufgeführt.

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