Dreiste RäuberRaub im Schlossgarten
Der sächsische Gesandte in der Kurpfalz, Graf Andreas von Riaucour (1722–1794), berichtet an den sächsischen Hof von einem dreisten Raub in der Sommerresidenz Schwetzingen.
Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz liebte einsame Morgenspaziergänge in seinem Schwetzinger Schlossgarten. 1774 kam es jedoch zu einem ernsten Zwischenfall. Räuber hatten sich in den nach allen Seiten offenen Garten vorgewagt und dem Landesherrn aufgelauert. Sie überraschten den wehrlosen Kurfürsten und nahmen ihm alles ab, was er bei sich trug.